employees performance orientation

employees performance orientation

Abstract: 

The questionnaire (employees performance orientation) shows the three areas (1) career orientation, (2) performance and success-enhancing work attitudes and (3) fear of failure. The items were formulated in order to reflect performance-related attitude and behaviour symptoms in the interviewee’s self-perception or self-reflection.

  • Language Documentation: deutsch
  • Language Items: German
  • Number of Items: 26
  • Reliability: Cronbachs Alpha = .74 bis .87
  • Validity: Hinweise auf die Kriteriumsvalidität
  • Construct: Leistung, Leistungsorientierung
  • Catchwords: Karriereorientierung, Arbeitshaltung, Furcht vor Misserfolg | career orientation, work attitude, fear of failure
  • Item(s) used in Representative Survey: nein
  • Status of Development: validiert

Instrument

Instruktion

Auf den folgenden Seiten ist eine Reihe von Aussagen zur beruflichen Tätigkeit aufgeführt. Bitte, geben Sie anhand der untenstehenden Skala an, inwieweit Sie jeder dieser Aussagen zustimmen. Tragen Sie dabei zu jeder Äußerung nur einen Skalenwert, und zwar denjenigen, der Ihr normales Verhalten am besten wiedergibt, in das jeweils dafür vorgesehene Kästchen ein.

Stimmen Sie einer dieser Äußerungen voll und ganz zu, dann tragen Sie bitte den Skalenwert 7 in das dafür vorgesehene Kästchen ein; stimmen Sie einer Aussage überhaupt nicht zu, dann tragen Sie bitte den Skalenwert 1 ein; mit den Werten dazwischen können Sie Ihre Meinung abstufen.

Items

I = Karriereorientierung

II = Leistungs- und erfolgsfördernde Arbeitshaltungen

III = Furcht vor Misserfolg

Nr.ItemPolungSkala
1Ich plane meine berufliche Zukunft langfristig voraus.+I
2Ich führe immer alle Aufgaben äußerst fachgerecht aus.+II
3Wenn bei meiner Arbeit ein kniffliges Problem auftritt, knoble ich so lange daran, bis ich es gelöst habe.+II
4Ich setze mich auch gegen Widerstände durch.+II
5Für die Tätigkeit, die ich gegenwärtig ausübe, fühle ich mich hundertprozentig qualifiziert.+II
6Durch Rückschläge lasse ich mich nicht entmutigen.+II
7Meine jetzige Tätigkeit dient mir als Sprungbrett für mein berufliches Fortkommen.+I
8Vor wichtigen Ereignissen mache ich mir immer Sorgen, ob auch alles klappt.+III
9Ich bevorzuge überschaubare Arbeiten, bei denen ich das Ende immer genau absehen kann.+III
10Wenn ich einmal nicht ganz fit bin, reiße ich mich am Riemen, damit die Kollegen und Vorgesetzten nichts bemerken.+III
11Wenn mir eine Aufgabe nicht besonders gut gelingt, habe ich Angst, dass mein Ansehen darunter leidet.+III
12Ich habe feste Vorstellungen, welche berufliche Position ich in etwa fünf Jahren erreicht haben kann.+I
13Mich reizen besonders solche Aufgaben, mit denen man sich beruflich profilieren kann.+I
14Wenn ich mit anderen zusammenarbeite, übernehme ich meist den größten Teil der Arbeit.+I
15Mich bedrückt der Gedanke, mich in schwierigen Situationen zu blamieren.+III
16Auch bei der Erledigung meiner derzeitigen Aufgaben habe ich stets mein berufliches Fortkommen im Auge.+I
17Ich brauche öfters Erfolgserlebnisse, um mich beruflich zu bestätigen. (+,I)+I
18Es reizt mich manchmal, in geschäftlichen Besprechungen fachliche Schwächen bei anderen aufzudecken.+I
19Ich bearbeite meine Aufgaben so konzentriert, dass ich Störungen als Ärgernis empfinde.+I
20Erfolge bei anspruchsvollen Aufgaben sind für mich wichtiger, als erfolgreich bewältigte Routineaufgaben.+I
21Ich bin in meinem Beruf sehr ehrgeizig.+II
22Ich suche mir gern schwierige Aufgaben, um daran meine Fähigkeiten und Kenntnisse zu messen.+I
23Wenn mir eine Arbeit misslungen ist, halte ich mich in Zukunft am liebsten von ähnlichen Aufgaben fern.II
24Ich habe kein Interesse an einer beruflichen Karriere.I
25Es reizt mich manchmal herauszufinden, was ich auch unter ungünstigen Bedingungen zuwege bringe.+I
26Ich bin verstimmt, wenn in geschäftlichen Besprechungen meine Vorschläge keine Berücksichtigung finden.+I

Antwortvorgaben

7-Punkte Kategorialskalen mit verbalisierten Endpunkten von 1 = stimme überhaupt nicht zu bis 7 = stimme voll und ganz zu.

Auswertungshinweise

Die Werte der Items werden, für jede Dimension getrennt, zu ungewichteten Indizes addiert.

Theory

Ausgangspunkt bildet die Annahme, dass Persönlichkeitsmerkmale das individuelle Verhalten im leistungsbezogenen Kontext (hier: im Beruf) mit beeinflussen. Alltagsbeobachtungen zeigen, dass Individuen unter sonst vergleichbaren Tätigkeitsbedingungen bzw. Merkmalen der Tätigkeitssituation ein unterschiedliches Leistungsverhalten zeigen können. In motivationstheoretischen Ansätzen wird versucht, diesen empirischen Sachverhalt mit unterschiedlich ausgeprägten Motivtendenzen zu erklären. Eine unterschiedliche Ausdauer bei der Lösung schwieriger Probleme, unterschiedliche Reaktionen bei Belastungen oder unterschiedliche Anspruchsniveaus hinsichtlich qualitativer Aufgabenanforderungen usw. können danach u.a. auf eine unterschiedlich ausgeprägte Leistungsmotivation zurückgeführt werden (vgl. Johnson und Stinson, 1975; Heckhausen, 1963, 1989; zsf. Herrmann, 1991).

Die Autoren verstehen unter Leitungsmotivation die Summe individueller Einstellungen, Haltungen oder Neigungen im Zusammenhang mit dem eigenen Leistungsverhalten. Somit sollte das Instrument nicht Motivtendenzen, sondern Verhaltens- und Einstellungssymptome erfassen, die man an sich bemerkt, wenn man sich in leistungsthematischen Situationen befindet, wenn man an solche zurückdenkt oder sie antizipiert. Forschungsgegenstand ist die Eingliederung in neue Tätigkeitsfelder nach einem beruflichen Stellenwechsel bzw. nach Abschluss der Berufsausbildung.

Scale development

Itemkonstruktion und Itemselektion

Bei der Formulierung der Einzelitems berücksichtigten Hippler und Krüger (1982) folgende Fragebögen: Den von Tent (1963) wegen seiner Berücksichtigung der Heterogenität des Leistungsmotivs, den von Ehlers (1965) und den Fragebogen von Vontobel (1970).

Die Items wurden so formuliert, dass sie leistungsbezogene Einstellungs- und Verhaltenssymptome in der Selbstperzeption bzw. -reflexion des Befragten widerspiegeln, ferner, dass sie mit Hilfe einer 7-Punkte Skala beantwortet werden konnten.

Das Instrument sollte unterscheidbare Dimensionen bzw. Komponenten der Leistungsorientierung erfassen. Deshalb wurden inhaltlich unterscheidbare Subkategorien der Leistungsorientierung zu operationalisieren versucht, denen jeweils spezifische Einzelitems entsprechen. Die 26 Items beinhalten leistungsbezogene Feststellungen, die nach theoretischen Überlegungen und bisherigen Befunden Aspekte der individuellen Leistungsorientierung ansprechen. Mit Faktorenanalysen wurde überprüft, ob die Daten die Heterogenität der folgenden theoretisch unterscheidbaren Komponenten der Leistungsorientierung widerspiegeln:

1)     Karriereorientierung: Sie umfasst im Wesentlichen extrinsische Orientierungen an beruflichem Erfolg bzw. Verhaltens- und Einstellungssymptome, die diesen begünstigen. Hierunter fallen Aspekte der Zukunftsorientierung, der Belastbarkeit, des Durchsetzungs-vermögens und des sozialen Wettbewerbs sowie ein hohes Anspruchsniveau. Dieser Faktor entspricht weitgehend dem Stereotyp des erfolgreichen Managers.

2)     Leistungs- und erfolgsfördernde Arbeitshaltungen: Leistungsthematische Orientierungen werden vorwiegend durch die Aspekte der Beharrlichkeit (Persistenz), der fachgerechten Aufgabenerledigung (Anspruchsniveau) und des Durchsetzungsvermögens eines einmal eingeschlagenen Weges wiedergegeben.

3)     Furcht vor Misserfolg: Umfasst Aspekte der Erfolgsorientierung, der Persistenz und des sozialen Vergleichs, jedoch im Gegensatz zu den bisherigen Komponenten mit negativer Konnotation. Die leistungsthematischen Orientierungen implizieren Sorgen, die man sich vor wichtigen Ereignissen macht, die Angst vor Blamage, die Angst vor der Beeinträchtigung des eigenen Ansehens und die Bevorzugung von Arbeiten mit absehbarem Ende. Dieser Faktor entspricht somit der Dimension “Furcht vor Misserfolg” im Ansatz von Heckhausen.

Stichproben

Der Fragebogen wurde an drei Stichproben (N = 50, N = 87, N = 45) entwickelt. Versuchspersonen der Preteststichprobe 1 (N = 50) waren Angestellte im wissenschaftlichen Dienst der Universität Mannheim sowie im öffentlichen Bibliotheksdienst. Teilnehmer der Stichprobe 2 (N = 87) waren Arbeitnehmer in erwerbswirtschaftlichen Organisationen. Stichprobe 3 (N = 45) war eine Teilmenge der Stichprobe 2, Teilnehmer waren Angestellte im kaufmännischen und technischen Bereich erwerbswirtschaftlicher Organisationen.

Itemanalysen

Die Ergebnisse einer faktorenanalytischen Überprüfung der LO-Dimensionen nach dem Hauptkomponentenmodell mit anschließender Varimax-Rotation sind in Tabelle 1 dargestellt.

Tabelle 1

Erklärte Varianz (%)  nach einer faktorenanalytischen Überprüfung der drei Dimensionen anhand der 2. Stichprobe (N = 87)

DimensionenErklärte Varianz (%)
IKarriere-Orientierung53.8
IILeistungs- und erfolgsfördernde Arbeitshaltung29.1
IIIFurcht vor Misserfolg17.2

Anm. Durch die Faktoren konnte ein Anteil von 45.5% an der Gesamtvarianz erklärt werden.

Itemkennwerte

In Tabelle 2 sind Item-Gesamt-Korrelationen dargestellt.

Tabelle 2

Item-Gesamt-Korrelationen (rit) nach Stichprobe 2 (N = 87)

ItemritItemritItemrit
01.6312.6221.41
02.3613.5422.69
03.5214.5323.37
04.5115.4924.53
05.5116.5825.51
06.4917.4426.46
07.5218.39
10.3719.41
11.7320.48

Quality criteria

Reliabilität

Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) für den Gesamttest beträgt .85, für die Dimension “Karriereorientierung” .87, für die Dimension “Leistungs- und erfolgsfördernde Arbeitshaltungen” .74 und für die Dimension “Furcht vor Misserfolg” .74.

Validität

  1. Validitätskriterium: Wahrgenommene Rollenkonflikte

Signifikante Mittelwertunterschiede bei Senderkonflikten und Feedbackdefiziten in Abhängigkeit von leistungs- und erfolgsfördernden Arbeitshaltungen. Das Ergebnis unterstreicht die theoretische Annahme der Autoren, dass die individuelle Leistungsorientierung die Wahrnehmung belastender Merkmale der Tätigkeitssituation in Form von Rollenkonflikten determiniert. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass Berufstätige mit hoher Karriereorientierung in der Lage sind, Unsicherheit in der Tätigkeit zu absorbieren und mangelnde Führungsqualität von Vorgesetzten für sich auszunutzen.

  1. Validitätskriterium: Bindung an die Organisation

Signifikante Mittelwertunterschiede der Bindung an die Organisation in Abhängigkeit von der Karriereorientierung. Nach den Autoren “…widerspricht dieses Ergebnis der These von der eingeschränkten Loyalität karriereorientierter Personen, für die die Tätigkeit in einer Organisation lediglich Mittel zum Zweck der Erreichung höherer Berufsziele darstellt und denen die Neigung unterstellt wird, in der Organisation nur so lange zu bleiben, solange die Zielerreichung in anderen Organisationen nicht wahrscheinlicher ist (vgl. Naase, 1978). Die Ergebnisse lassen es außerdem gerechtfertigt erscheinen, die These von der größeren Mobilität von Berufstätigen etwas zu revidieren.”

  1. Validitätskriterium: Geschlecht

Signifikante Mittelwertunterschiede der Karriereorientierung bei weiblichen vs. männlichen Probanden. Bei Frauen ist diese Dimension niedriger, die Furcht vor Misserfolg aber höher ausgeprägt als bei männlichen Probanden.

  1. Validitätskriterium: Berufserfahrung

Signifikante Mittelwertunterschiede der leistungs- und erfolgsfördernden Arbeitshaltungen. Berufsanfänger weisen niedrigere Werte auf als Berufserfahrene.

Deskriptive Statistiken (Normierung)

Die Verteilung der Lösungshäufigkeiten in den Stichproben 1 und 3 weist eine Tendenz zur Rechtsschiefe auf. Bei Stichprobe 2 liegt dagegen Normalverteilung vor.

Contact

There are no author contact addresses available!

Cite this article

Mohammed looti (2026). employees performance orientation. PSYCHOLOGICAL SCALES. Retrieved from https://scales.arabpsychology.com/s/employees-performance-orientation/

Mohammed looti. "employees performance orientation." PSYCHOLOGICAL SCALES, 2 Apr. 2026, https://scales.arabpsychology.com/s/employees-performance-orientation/.

Mohammed looti. "employees performance orientation." PSYCHOLOGICAL SCALES, 2026. https://scales.arabpsychology.com/s/employees-performance-orientation/.

Mohammed looti (2026) 'employees performance orientation', PSYCHOLOGICAL SCALES. Available at: https://scales.arabpsychology.com/s/employees-performance-orientation/.

[1] Mohammed looti, "employees performance orientation," PSYCHOLOGICAL SCALES, vol. X, no. Y, ص Z-Z, April, 2026.

Mohammed looti. employees performance orientation. PSYCHOLOGICAL SCALES. 2026;vol(issue):pages.

Slide Up
x
PDF
Scroll to Top